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Wehrleiter Ottfried Gaul legt nach 17 Jahren, aus gesundheitlichen Gründen, sein Amt nieder. |
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| 31.05.08 |
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Verkehrsunfall zwischen Magdeburgerforth und Drewitz ... mehr |
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Wehrleiter:
Andreas Hübe
stellv. Wehrleiter:
Frank Wöhling
Jugendbeauftragter:
Fred Gobel
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| Aktuelles |
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| 24.01.2009 - Jahreshauptversammlung und Neuwahl der Wehrleitung |
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In seinem letzten Rechenschaftsbericht blickte Ottfried Gaul kurz zurück: „In meiner Amtszeit als Wehrleiter war es stehts mein Ziel, aus dem Scherbenberg, den ich übernommen hatte, eine intakte und einsatzbereite Feuerwehr zu formieren.
Durch die Mitarbeit jedes Einzelnen ist dies gelungen. Mit Unterstützung der Bürgermeisterin und des Gemeinderates
können wir heute modernste Technik vorhalten, von der wir vor 10 Jahren nicht zu träumen wagten. Moderne Technik fordert auch gut ausgebildetes und geschultes Personal. Einsatzbereitschaft heißt auch immer zurückstecken persönlicher Belange.” Er bedankte sich für die Unterstützung und das Vertrauen, das ihm in den zurückliegenden 17 Jahren entgegengebracht wurde. |
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Einstimmig wurde die alte Wehr entlastet. In die neue wurden Andreas Hübe (Wehrleiter), Frank Wöhling (stellvertretender Wehrleiter), Ehrhardt Thierfelder (Verbindungsmann Katastrophenschutz), Fred Gobel (Jugendwart) und Jens Waberer (Sicherheitsbeauftragter) gewählt. Wehrleiter und Stellvertreter müssen nun noch durch den Gemeinderat berufen werden. Andreas Hübe dankte Ottfried Gaul für seine langjährige Tätigkeit. |
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Auch der ehemalige Jugendwart Frank Wöhling konnte ein positives Resümee ziehen. Die jungen Blauröcke nahmen am Gemeindeleben teil. Bei Wettkämpfen waren sie auch vertreten. Da sich die Jugendwehr verjüngt hat und daher nun Teilnehmer bei Wettkämpfen fehlen, hat man sich mit der Feuerwehr Schopsdorf zusammengetan, die die gleichen Probleme hat. |
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| 01.09.2008 - Kamerad Wolfgang Ebenau feiert 60-jähriges Dienstjubiläum |
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Einige Kameradinnen und Kameraden fuhren mit drei Feuerwehrautos zum Haus des Jubilars. Wehrleiter
Ottfried Gaul überraschte den Jubilar mit dem Befehl: „Kamerad Ebenau, fertig machen zur Feier zur
Tages.” Da die Uniform gefordert wurde, hieß es, sich schnell umzuziehen. Sieben Minuten Umzugszeit
wurden gestoppt. Auf die Frage, ob er wisse, was heute für ein Tag sei, antwortete Wolfgang Ebenau
spontan: „Weltfriedenstag.” Er hatte die Lacher auf seiner Seite. |
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Zurück am Gerätehaus verlieh Wehrleiter Ottfried Gaul Kamerad Ebenau die „Ehrenadel Stufe VI für
langjährige Tätigkeit im Brandschutz in Würdigung einer 60-jährigen Mitarbeit”. Bürgermeisterin Christiane Werner und der stellvertretende Wehrleiter Andreas Hübe schlossen sich im Namen aller Kameraden den Glückwünschen an. Doch damit noch nicht genug. Zu seinen Ehren wurde auf dem Festplatz die „Bat'a Eiche” gepflanzt.
Den Spitznamen Bat'a trägt Wolfgang Ebenau bereits seit 1942. Bat'a kommt aus dem Tschechischen und bedeutet Sandale. |
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Seinen ersten Dienstausweis mit der Nummer 070141/17, unterschrieben von Walter Betz, trägt
Brandmeister Wolfgang Ebenau noch heute in seiner Uniform. Auch den Folgedienstausweis, ausgestellt
am 11. April 1979 und unterschrieben von Vera Hannemann, hat Wolfgang Ebenau stets in seiner Uniform.
Dazu kommt noch das Diensttaschengeld, natürlich in DDR-Mark, wohl verstaut in der Uniformtasche. Nach
rund 40 Jahren gab er 1993 sein Amt als stellvertretender Wehrleiter ab. Vielen jungen Kameraden brachte
er das Einmaleins der Feuerwehr bei. Zu seinen langjährigen Weg- gefährten gehören unter anderem
Karl-Heinz Borstel (Burg), Günther Beckmann Sen. (Gerwisch) und Richard Medenwald, damals bei der
Abteilung Feuerwehr beim Volkspolizei-Kreisamt (VPKA) tätig. Heute ist Wolfgang Ebenau Mitglied der
Alters- und Ehrenabteilung. In der FFw Magdeburgerforth sind heute vier Generationen der Familie Ebenau
vertreten. Die jüngste der sechs Kameraden ist gerade mal neun Jahre alt. Der Jubiläumstag klang mit einem
gemeinsamen Abendessen aus. |
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| 16.08.2008 - „Stärkste Wehr” - Magdeburgerforth schlägt erneut zu |
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Obwohl statt der gemeldeten 24 Feuerwehren „nur” 19 an den Start der sechsten Auflage des Wettbewerbs „Stärkste Wehr” gingen, bedeutete dies einen neuen Teilnehmerrekord. Denkbar knapp setzte sich der Titelverteidiger und erneute Gewinner Magdeburgerforth, vor den erstmals teilnehmenden Kameraden der FFw Schweinitz, mit einer Zeit von 5:40,32 Minuten durch.
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Der Verein „Freunde der Freiwilligen Feuerwehr Schops- dorf” als Ausrichter hatte sich bei der Parcoursgestaltung auch in diesem Jahr wieder einiges Neues einfallen lassen. So musste unter Anderem ein Kamerad in einer Schweine- kiste über kniehohe Rohre getragen werden. Anschließend folgte ein Skilaufen der etwas ausgefallerenen Art. Sechs Kameraden mussten sich auf drei Ski fortbewegen. Nicht allen Mannschaften gelang dies problemlos. An der folgen- den Station hieß es, einen Schlauch, der an einer Röhre befestigt war, drei Runden lang über ein Band zu wickeln. |
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Kraft war auch beim Transport der vierzehn, etwa 40 kg, schweren Betonplatten gefragt. Diese mussten ordnungs- gemäß
auf der gegenüberliegenden Seite gestapelt werden. Wer beim Hangeln über einem provisorischen Wassergraben trocken bleiben wollte, musste schon einen Großteil der noch verbliebenen Kraft aufwenden. Nachdem ein Lkw eine vorgeschriebene Strecke gezogen wurde, warteten 14 Autoreifen darauf, von einer Stange auf die gegenüberliegende transportiert zu werden. Kurz vor dem Ziel musste ein Schrottauto um 360 Grad gedreht werden. |
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Teilgenommen hatten Feuerwehren aus Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Niedersachsen. Auf die weiteste Anreise konnte die FFw Denkershausen (Niedersachsen) mit 220 Kilometern verweisen. Die FFw Großräschen-Ost (bei Cottbus) brachte es noch auf 210 Kilometer. Landrat Lothar Finzelberg überreichte bei der Siegerehrung den Wanderpokal des Landrates und die Urkunden. Das Stechen um einen zusätzlichen Kasten Bier der beiden besten Teams sicherte sich der Mannschaftsführer aus Schweinitz, der als erster nach einem Sprint in voller Montur im Wassergraben landete. Den Preis für den besten Fanclub erhielten die „Flodderfrauen” der Freiwilligen Feuerwehr Gladau. |
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