Sonntag, 05. September 2010
Wehrleiter Ottfried Gaul legt nach
17 Jahren, aus gesundheitlichen
Gründen, sein Amt nieder.
31.05.08 Verkehrsunfall zwischen
Magdeburgerforth und
Drewitz ... mehr
Wehrleiter:
Andreas Hübe

stellv. Wehrleiter:
Frank Wöhling

Jugendbeauftragter:
Fred Gobel

Aktuelles
24.01.2009 - Jahreshauptversammlung und Neuwahl der Wehrleitung
In seinem letzten Rechenschaftsbericht blickte Ottfried Gaul kurz zurück: „In meiner Amtszeit als
Wehrleiter war es stehts mein Ziel, aus dem Scherbenberg, den ich übernommen hatte, eine intakte
und einsatzbereite Feuerwehr zu formieren. Durch die Mitarbeit jedes Einzelnen ist dies gelungen.
Mit Unterstützung der Bürgermeisterin und des Gemeinderates können wir heute modernste Technik
vorhalten, von der wir vor 10 Jahren nicht zu träumen wagten. Moderne Technik fordert auch gut
ausgebildetes und geschultes Personal. Einsatzbereitschaft heißt auch immer zurückstecken
persönlicher Belange.” Er bedankte sich für die Unterstützung und das Vertrauen, das ihm in den
zurückliegenden 17 Jahren entgegengebracht wurde.
Einstimmig wurde die alte Wehr entlastet. In die neue
wurden Andreas Hübe (Wehrleiter), Frank Wöhling
(stellvertretender Wehrleiter), Ehrhardt Thierfelder
(Verbindungsmann Katastrophenschutz), Fred Gobel
(Jugendwart) und Jens Waberer (Sicherheitsbeauftragter)
gewählt. Wehrleiter und Stellvertreter müssen nun noch
durch den Gemeinderat berufen werden. Andreas Hübe
dankte Ottfried Gaul für seine langjährige Tätigkeit.
Auch der ehemalige Jugendwart Frank Wöhling konnte ein positives Resümee ziehen. Die jungen
Blauröcke nahmen am Gemeindeleben teil. Bei Wettkämpfen waren sie auch vertreten. Da sich die
Jugendwehr verjüngt hat und daher nun Teilnehmer bei Wettkämpfen fehlen, hat man sich mit der
Feuerwehr Schopsdorf zusammengetan, die die gleichen Probleme hat.
01.09.2008 - Kamerad Wolfgang Ebenau feiert 60-jähriges Dienstjubiläum
Einige Kameradinnen und Kameraden fuhren mit drei Feuerwehrautos zum Haus des Jubilars.
Wehrleiter Ottfried Gaul überraschte den Jubilar mit dem Befehl: „Kamerad Ebenau, fertig machen
zur Feier zur Tages.” Da die Uniform gefordert wurde, hieß es, sich schnell umzuziehen. Sieben
Minuten Umzugszeit wurden gestoppt. Auf die Frage, ob er wisse, was heute für ein Tag sei,
antwortete Wolfgang Ebenau spontan: „Weltfriedenstag.” Er hatte die Lacher auf seiner Seite.
Zurück am Gerätehaus verlieh Wehrleiter Ottfried Gaul
Kamerad Ebenau die „Ehrenadel Stufe VI für langjährige
Tätigkeit im Brandschutz in Würdigung einer 60-jährigen
Mitarbeit”. Bürgermeisterin Christiane Werner und der
stellvertretende Wehrleiter Andreas Hübe schlossen sich
im Namen aller Kameraden den Glückwünschen an.
Doch damit noch nicht genug. Zu seinen Ehren wurde auf
dem Festplatz die „Bat'a Eiche” gepflanzt. Den Spitznamen
Bat'a trägt Wolfgang Ebenau bereits seit 1942. Bat'a kommt
aus dem Tschechischen und bedeutet Sandale.
Seinen ersten Dienstausweis mit der Nummer 070141/17, unterschrieben von Walter Betz, trägt
Brandmeister Wolfgang Ebenau noch heute in seiner Uniform. Auch den Folgedienstausweis,
ausgestellt am 11. April 1979 und unterschrieben von Vera Hannemann, hat Wolfgang Ebenau stets
in seiner Uniform. Dazu kommt noch das Diensttaschengeld, natürlich in DDR-Mark, wohl verstaut in
der Uniformtasche. Nach rund 40 Jahren gab er 1993 sein Amt als stellvertretender Wehrleiter ab.
Vielen jungen Kameraden brachte er das Einmaleins der Feuerwehr bei. Zu seinen langjährigen Weg-
gefährten gehören unter anderem Karl-Heinz Borstel (Burg), Günther Beckmann Sen. (Gerwisch) und
Richard Medenwald, damals bei der Abteilung Feuerwehr beim Volkspolizei-Kreisamt (VPKA) tätig.
Heute ist Wolfgang Ebenau Mitglied der Alters- und Ehrenabteilung. In der FFw Magdeburgerforth sind
heute vier Generationen der Familie Ebenau vertreten. Die jüngste der sechs Kameraden ist gerade
mal neun Jahre alt. Der Jubiläumstag klang mit einem gemeinsamen Abendessen aus.
16.08.2008 - „Stärkste Wehr” - Magdeburgerforth schlägt erneut zu
Obwohl statt der gemeldeten 24 Feuerwehren „nur” 19 an den Start der sechsten Auflage des
Wettbewerbs „Stärkste Wehr” gingen, bedeutete dies einen neuen Teilnehmerrekord. Denkbar
knapp setzte sich der Titelverteidiger und erneute Gewinner Magdeburgerforth, vor den erstmals
teilnehmenden Kameraden der FFw Schweinitz, mit einer Zeit von 5:40,32 Minuten durch.
Der Verein „Freunde der Freiwilligen Feuerwehr Schops-
dorf” als Ausrichter hatte sich bei der Parcoursgestaltung
auch in diesem Jahr wieder einiges Neues einfallen lassen.
So musste unter Anderem ein Kamerad in einer Schweine-
kiste über kniehohe Rohre getragen werden. Anschließend
folgte ein Skilaufen der etwas ausgefallerenen Art. Sechs
Kameraden mussten sich auf drei Ski fortbewegen. Nicht
allen Mannschaften gelang dies problemlos. An der folgen-
den Station hieß es, einen Schlauch, der an einer Röhre
befestigt war, drei Runden lang über ein Band zu wickeln.
Kraft war auch beim Transport der vierzehn, etwa 40 kg,
schweren Betonplatten gefragt. Diese mussten ordnungs-
gemäß auf der gegenüberliegenden Seite gestapelt
werden. Wer beim Hangeln über einem provisorischen
Wassergraben trocken bleiben wollte, musste schon einen
Großteil der noch verbliebenen Kraft aufwenden. Nachdem
ein Lkw eine vorgeschriebene Strecke gezogen wurde,
warteten 14 Autoreifen darauf, von einer Stange auf die
gegenüberliegende transportiert zu werden. Kurz vor dem
Ziel musste ein Schrottauto um 360 Grad gedreht werden.
Teilgenommen hatten Feuerwehren aus Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Niedersachsen. Auf die
weiteste Anreise konnte die FFw Denkershausen (Niedersachsen) mit 220 Kilometern verweisen.
Die FFw Großräschen-Ost (bei Cottbus) brachte es noch auf 210 Kilometer. Landrat Lothar Finzelberg
überreichte bei der Siegerehrung den Wanderpokal des Landrates und die Urkunden. Das Stechen um
einen zusätzlichen Kasten Bier der beiden besten Teams sicherte sich der Mannschaftsführer aus
Schweinitz, der als erster nach einem Sprint in voller Montur im Wassergraben landete. Den Preis für
den besten Fanclub erhielten die „Flodderfrauen” der Freiwilligen Feuerwehr Gladau.
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