Geschichte

"Die Mühlen des Herren mahlen langsam, aber gerecht." Dieser Ausspruch hat sich bewahrheitet. Wegen starker Mängel an der Bausubstanz bewirkten wir mit Unterstützung unseres Abschnittsleiters, Dieter Simmat, im Juli '95 eine Baupolizeiliche Sperrung des Gerätehauses. Als sehr nützlich erwies sich auch gleichzeitig die Zuweisung des SW 2000, worüber wir sehr stolz waren. Nun konnten wir unsere Forderungen untermauern.

Die Fördermittel des Landes für 1996 wurden bewilligt, der Rat entschied für den Neubau. Schon im Dezember stand der Rohbau. 1998 waren wir endlich in der Lage, die Fahrzeuge in die neue Halle zu stellen, im Dezember der Umzug ins neue Haus abgeschlossen.

Seit der Neuorientierung der Wehr hatten wir eine Einsatzfrequenz von 6 Einsätzen pro Jahr. Der erste Einsatz mit dem LF 8/8 war am 4.1.1995, ein Wohnungsbrand in Dörnitz.

In Erinnerung blieben uns auch: der Stallbrand des Pfarramtes am 21.3.98, als uns ein Einbruch im Gerätehaus am Ausrücken hinderte; der Blitzschlag im Haus der Familie Thiemann, wo wir unsere Einsatzbereitschaft unter Beweis stellten oder der Giftgasalarm am 22.01.2003 in der Forststraße, verursacht durch eine englische Militäreinheit, der uns sehr nachdenklich stimmte. Seit dem Neubeginn schwankt unser Mitgliederbestand hoch und nieder. Es war ein Kommen und Gehen. Nun zeichnet sich der harte Kern unserer Mitglieder ab. 28 Kameraden hielten der Wehr die Treue.