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"Stärkste Wehr" - Magdeburgerforth schlägt erneut zu

Obwohl statt der gemeldeten 24 Feuerwehren "nur" 19 an den Start der sechsten Auflage des Wettbewerbs "Stärkste Wehr" gingen, bedeutete dies einen neuen Teilnehmerrekord. Denkbar knapp setzte sich der Titelverteidiger und erneute Gewinner Magdeburgerforth, vor den erstmals teilnehmenden Kameraden der FFw Schweinitz, mit einer Zeit von 5:40,32 Minuten durch.

Der Verein "Freunde der Freiwilligen Feuerwehr Schopsdorf" als Ausrichter hatte sich bei der Parcoursgestaltung auch in diesem Jahr wieder einiges Neues einfallen lassen. So musste unter Anderem ein Kamerad in einer Schweinekiste über kniehohe Rohre getragen werden. Anschließend folgte ein Skilaufen der etwas ausgefallerenen Art. Sechs Kameraden mussten sich auf drei Ski fortbewegen. Nicht allen Mannschaften gelang dies problemlos. An der folgenden Station hieß es, einen Schlauch, der an einer Röhre befestigt war, drei Runden lang über ein Band zu wickeln.

Kraft war auch beim Transport der vierzehn, etwa 40 kg,schweren Betonplatten gefragt. Diese mussten ordnungsgemäß auf der gegenüberliegenden Seite gestapelt werden. Wer beim Hangeln über einem provisorischen Wassergraben trocken bleiben wollte, musste schon einen Großteil der noch verbliebenen Kraft aufwenden. Nachdem ein Lkw eine vorgeschriebene Strecke gezogen wurde, warteten 14 Autoreifen darauf, von einer Stange auf die gegenüberliegende transportiert zu werden. Kurz vor dem Ziel musste ein Schrottauto um 360 Grad gedreht werden.

Teilgenommen hatten Feuerwehren aus Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Niedersachsen. Auf die weiteste Anreise konnte die FFw Denkershausen (Niedersachsen) mit 220 Kilometern verweisen. Die FFw Großräschen-Ost (bei Cottbus) brachte es noch auf 210 Kilometer. Landrat Lothar Finzelberg überreichte bei der Siegerehrung den Wanderpokal des Landrates und die Urkunden. Das Stechen um einen zusätzlichen Kasten Bier der beiden besten Teams sicherte sich der Mannschaftsführer aus Schweinitz, der als erster nach einem Sprint in voller Montur im Wassergraben landete. Den Preis fürden besten Fanclub erhielten die "Flodderfrauen" der Freiwilligen Feuerwehr Gladau.